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Zupfinstrument
Unter dem Begriff Zupfinstrument werden in der Musik Saiteninstrumente (Chordophone) zusammengefasst, bei dem Saiten durch Anreißen oder Anschlagen (meist mit den Fingerspitzen oder einem Plektrum) zum Klingen gebracht werden.
Die heute bekanntesten Zupfinstrumente sind die akustische und die elektrische Gitarre (ab dem 13. Jahrhundert in Spanien), Laute, Harfe, Sitar, Zither und die Mandoline (ab etwa 1650 in Florenz).
Weitere Beispiele für Zupfinstrumente sind die Gitarren (Elektrogitarre, Bassgitarre, Hawaii-Gitarre), Banjo, Balalaika, Cavaquinho, Cister, portugiesische Gitarre, Ukulele, Zupfpsalter, Orpheoreon.
Bei historischen, frühen Tasteninstrumenten, wie beispielsweise beim Cembalo, werden die Saiten durch Kiele (dornförmige Plektren) gezupft.
Auch Streichinstrumente werden gelegentlich gezupft; die Spielanweisung dazu heißt pizzicato.
Ein Zupforchester ist besetzt mit den Stimmen 1. Mandoline, 2. Mandoline, Mandola, Gitarre und (meist gezupftem) Kontrabass.
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